Z-inema

PROGRAMM

Ab Dienstag, dem 7. September nehmen wir den Spielbetrieb im Z-inema endlich wieder auf! Zum Neustart gibt es ein ebenso aktuelles, wie vielseitiges Programm, das Animation, Genre-Film und Drama vereint. Besonders freuen wir uns, nun endlich das Meisterwerk „Ruben Brandt“, von Milorad Krstic, im Z-inema zeigen zu können, nachdem der Lockdown, kurz nach Bundeskinostart des Films, leider einen Strich durch die Rechnung machte.

Welcome back to the Wild Side of Cinema!


Dienstag 07. 09. 21 20:00 Uhr

Ruben Brandt – Collector
Ungarn 2018, R: Milorad Krstic, Laufzeit: 94 min. OV engl. m.dtsch. UT

Trailer – hier klicken / click here:
https://www.youtube.com/watch?v=5dOZpivfNxw

Mit fast 60 Jahren liefert der ungarische Künstler Milorad Krstić seinen ersten Spielfilm ab, nachdem er 1995 für seinen animierten Kurzfilm „My Baby Left Me“ den Silbernen Bären auf der Berlinale gewann.
Multitalent Milorad Krstics animiertes Krimi-Abenteuer RUBEN BRANDT ist eine turbulente Pop-Collage der Stilrichtungen und Geistesströmungen des letzten Jahrhunderts. PICASSOs Kubismus, FREUDs Psychoanalyse und Kino-Blockbuster wie TERMINATOR, PULP FICTION und RAMBO sind ebenso Thema wie WARHOLs Doppelter Elvis und BOTTICELLIs Venus, die zur mörderischen Nixe wird.
Suspense-Maestro HITCHCOCK darf natürlich nicht fehlen, denn der Psychotherapeut Ruben Brandt wird in seinen Albträumen von den Figuren der berühmten Kunstwerke verfolgt. Die Kunst ist der Schlüssel zu den geistigen Verwirrungen Rubens und so beginnt eine spektakuläre Kunstraubserie.
Spannend und turbulent geht es rund um die Welt, in den Louvre, in die Uffizien, in die Eremitage, nach New York oder Tokyo. Die „Kunstsammler“ steigen überall virtuos ein, gejagt von Kopfgeldjägern und Privatdetektiven. Humorvoll, surreal und audiovisuell atemberaubend gilt das Meisterwerk als einer der besten Animationsfilme Europas und hat zudem einen beeindruckenden Soundtrack zu bieten: u.a. mit
Musik von MOZART, SCHUBERT, TSCHAIKOWSKI, PUCCINI sowie BRITNEY SPEARS und RADIOHEAD.
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Underneath his 1929 painting of a curved pipe, René Magritte announced in swoopy cursive: „Ceci n’est pas une pipe“ („This is not a pipe“). His point was that you could not pack this particular pipe with tobacco, you could not smoke said pipe. It was a representation only. The painting is known mostly as „This Is Not a Pipe,“ but Magritte’s title for it was far more interesting: „The Treachery of Images.“ „The
Treachery of Images“ could be the subtitle for Slovenian-born Milorad Krstić’s animated film, the zippyglamorous art-heist caper „Ruben Brandt, Collector,“ in which an „art therapist“ is – quite literally -attacked by the paintings he loves.
(rogerebert.com)

Pressestimmen:
„Der Film ist ein wunderbares, überraschungsvolles Kunstwerk und ein Triumph der Sinne. Es ist eine Animation mit einer einzigartigen Ästhetik und konzeptuellen Philosophie, die Spuren hinterlässt; intelligente, reine, echte Unterhaltung, die man nicht unbeachtet lassen kann.“
(Jury Festival Sevilla)

„Seit seiner Aufführung auf der Piazza Grande in Locarno vor zwei Jahren gilt der herrlich schräge, abendfüllende Streifen „Ruben Brandt, Collector“ als einer der besten Animationsfilme für Erwachsene der letzten Jahre.“
(Jörg Taszman, Deutschlandfunk Kultur)

„RUBEN BRANDT ist ein andeutungsreicher, rasant und abwechslungsreich erzählter und toll animierter Stilmix, der Kriminalfilme, den Kunstbetrieb und die Psychoanalyse hintersinnig auf die Schippe nimmt. Ein toller Animationsfilm für Erwachsene.
(Falk Straub, spielfilm.de)

Dienstag 14. 09. 21 20:00 Uhr
Das Letzte Land
D 2019, R: Marcel Barion, D: Torben Föllmer, Milan Pesl 113 min. Deutsche Fassung

Trailer – hier klicken / click here:
https://www.youtube.com/watch?v=GaoUJ4JDm_E

Ein fremder Planet jenseits unseres Sonnensystems: Zwei wortkarge Männer stoßen in einem gestrandeten Raumschiff aufeinander. Adem (Torben Föllmer) ist gerade aus dem Gefängnis ausgebrochen und hat sich durch einen starken Sandsturm gekämpft, bis er auf dieses vermeintliche Wrack gestoßen ist. Sein Verfolger Novak (Milan Pesl) soll ihn wieder zurückbringen. Als der aber erkennt, dass das Schiff keineswegs fluguntauglich ist, desertiert er. Gemeinsam entkommen sie mit ihrer Rostlaube ins Weltall und machen sich auf die Suche nach einem neuen Zuhause – bis sie
plötzlich ein Signal empfangen…

Marcel Barions ,,brillantes Debüt“ (OC Movies) ist ein packendes Sci-Fi-Abenteuer, das weltweit auf zahlreichen Festivals mit Preisen ausgezeichnet wurde.

Pressestimmen:
„Einflüsse von 2001 über „Warten auf Godot“ bis zu DAS BOOT und die „Odyssee“ (inklusive Sirenengesängen) fügen sich zu einer Original-Story mit existentiellem Touch, in der alles passt: ein Manifest filmischer Kreativität, kraftvoll und packend…“
(Indiekino)

„Eine spannungsreiche, transzendental aufgeladene Film-Melange, die den Beweis antritt, dass man für clevere Sci-Fi-Geschichten keineswegs nach Hollywood schielen muss.“ (kino-zeit.de)

„Schnörkellos und stilsicher inszenierter, (alp)traumhafter Mix aus Thriller, Sci-Fi und Drama, dessen minimalistische, couragierte Machart einen bleibenden Eindruck
hinterlässt.“ (Filme-Welt.com)

Dienstag 21. 09. 21 20:00 Uhr
The Painted Bird
Tschechien/Ukraine/Slowakei 2019 Regie, Drehbuch, Produzent: Václav Marhoul nach dem gleichnamigen Roman von Jerzy Kosiński. Mit: Petr Kotlár, Udo Kier, Stellan Skarsgård, Harvey Keitel, Julian Sands, Barry Pepper, u.a. 169 min. OV m.dtsch. UT

Trailer – hier klicken / click here:
https://www.youtube.com/watch?v=bRDuc3IdOn8

Ein kleiner Junge lebt auf einem Hof mitten im Nirgendwo. Nur eine alte Bäuerin kümmert sich um ihn, den Haushalt und das wenige Vieh. Als er eines Morgens aufwacht, ist sie tot. Mutterseelenallein, ohne Nachbarn weit und breit, macht sich der Kleine notgedrungen auf den Weg, um Hilfe zu suchen, und gerät in eine Welt voller Niedertracht, in der es offenbar jeder Mensch, dem er begegnet, auf ihn abgesehen hat. Drohungen und Schläge stehen gerade mal am Anfang seiner Odyssee mitten hinein ins Herz der schwarzen Menschenseele…
THE PAINTED BIRD ist ein Autorenfilm im engsten Sinne des Wortes. Marhoul, der sowohl für Buch, Produktion als auch Regie verantwortlich zeichnete, lässt jede Minute erkennen, dass es galt, ohne Kompromisse seine ganz persönliche Vision umzusetzen und einen Film abzuliefern, der bis ins Detail seiner Lesart von Jerzy Kosińskis Roman entspricht – und dabei auch vor experimentellen Elementen nicht zurückzuschrecken. So ist das Ergebnis ein knapp dreistündiges Tone Poem über die dunklen Seiten des menschlichen Daseins, das seinen fast lyrischen Bilder heftige Gewaltausbrüche und Grausamkeiten gegenüberstellt…

Nominiert für den Golden Löwen in Venedig 2019. Nominiert für den Europäischen Filmpreis 2020

In an unidentified area of war-torn Eastern Europe, a young boy is sent by his parents to live in safety with his aunt. But she dies unexpectedly, so he sets off on a journey to return home. He roams alone in a wild and hostile world in which only local rules, prejudices and superstitions apply. His struggle for virtually physical survival after the war turns into a battle of a different type. A battle that he doesn’t even realize, a fight with himself, a fight for his soul, for his future.
(imdb.com by „Wiki“)

Pressestimmen:
„Schmerzhaft brutal, faszinierend schön – ein Film über den wir nicht aufhören können, zu sprechen.“
(ttt – Titel, Thesen. Temperamente)

“Schrecklich brutal aber wunderschön komponiert ist Václav Marhouls dritter Spielfilm ein unvergessliches Erlebnis, das den schlimmsten Schrecken des Krieges verwegen ins Auge blickt…“
(Sight & Sound)

Dienstag 28. 09. 21 20:00 Uhr
Hunted
Belgien/F/Irland 2020, R: Vincent ParonnaudD: Lucie Debay, Arieh Worthalter, Ciarán O’Brien ua. 87 min. OV engl m.dtsch UT

Trailer – hier klicken / click here:
https://www.youtube.com/watch?v=rRmgZ6D7xcI

Eve (Lucie Debay) flirtet in einer Bar mit einem charmanten Mann (Arieh Worthalter), der sich schnell als mörderischer Psychopath entpuppt. Gemeinsam mit einem Handlanger entführt er Eve. Doch nach einem Autounfall kann sie sich befreien und in ein Waldstück fliehen. Im Kampf um Leben und Tod geht Eve an ihre Grenzen und darüber hinaus. Der Wald ist auf ihrer Seite. Während die zwei Männer die Verfolgung aufnehmen, wird die Gejagte zur Jägerin. Überleben ist nicht genug – sie will Rache!

Mit „Hunted – Waldsterben“ ist dem Oscar®-nominierten Regisseur Vincent Paronnaud („Persepolis“, „Huhn mit Pflaumen“) ein kompromissloser Survival-Thriller gelungen, der genüsslich mit Geschlechterkonventionen, #MeToo und Rotkäppchen-Motiven spielt. Mit bitterbösem Humor und klugen Beobachtungen bekommt die Rape & Revenge-Formel ein zeitgemäßes Update verpasst.

Eve meets what she thinks is a charming guy in a bar. Yet things go terribly wrong once she realizes she has come across a psychopath and his accomplice. They engage in a death chase until she decides to fight back with the forest as her only ally.
(imdb.com)

Pressestimmen:
„Hunted startet als schnörkelloser Horror-Thriller und endet in einem wahnsinnigen Finale; ein absolut furchteinflößendes wie unterhaltsames Gesamtpaket“
(Screen Anarchy)

„Ein raffinierter, bösartiger Trip in den Wald“
(The Guardian)

“Potentieller Midnight Movie-Publikumsliebling: Fieser kleiner Horror-Thriller, der zum Nachdenken anregt”
(Screen Daily)

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