Z-inema

Aktuell braucht für einen Kinobesuch in Berlin, kein Nachweis zur Impfung, oder Genesung erbracht werden. Wir bitten unsere Gäste aber möglichst eine FFP2 Maske zu tragen! Danke.

KINOPROGRAMM Mai 2022

In unserer Filmreihe im Mai, präsentieren wir unter der Überschrift
„Those Were The Days“, aktuelle Produktionen, von 2017 bis 2021, die stilistisch eine Hommage an Genrefilme der 80er und frühen 90er Jahre sind. Die Handlungsebene liegt dabei größtenteils ebenfalls in dieser Hochzeit, der sogenannten „Slasher-Movies“. Die Filme widmen sich ihren Vorbildern dabei auf unterschiedliche Art, vom ernsten Thriller, bis zur Komödie.

Vor dem Start der Filmreihe, zeigen wir am 03.05. ein Z-inema Special. Der Dokumentarfilm „On the Border“, gibt Einblick in die Welt des japanischen Butoh Tanz. Der Film zeigt Solo Performances, des Butoh-Tanzfestivals „Dancing on the Border“, das zwischen 2003 und 2013 in Ligurien/Italien stattgefunden hat. Der Regisseur des Films, Mario Morleo und die künstlerische Leiterin des Festivals, werden zum Screening mit anschließenden Publikumsgespräch anwesend sei

Welcome back to the Wild Side of Cinema!



Z-inema Special
Dienstag 03. 05. 22 20:00 Uhr
ON THE BORDER – The Butoh in Europe

Italien 2022, R: Mario Morleo, Laufzeit: 80 min. Omu/engl.
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=N-fCRzFPTAc

Der Dokumentarfilm „On the Border“ enthält eine Auswahl von Solo-Performances verschiedener Editionen des Butoh-Tanzfestivals „Dancing on the Border“ welches zwischen 2003-2013 in Ligurien/Italien, unter der künstlerischen Leitung der Tänzerin und Philosophin Annalisa Maggiani, stattgefunden hat. Er führt uns ein in die Kunst und Vielfalt des Butohtanz, angereichert mit Interviews berühmter Tänzer:inen, Choreograf:inen und Forscher:inen aus ganz Europa.

Der Film zeigt die enorme Bandbreite verschiedener Ausdrucksformen von Butoh, wie sie von den Tänzer:innen nach ihrer persönliche Forschung im Castello di Lerici und in der Fortezza Firmafede präsentiert wurden.
Darüber hinaus zeigt der Film den Butoh-Tanz und seine Entwicklung in Europa, sowie die Einflüsse vieler in Europa lebender japanischer Meister auf die europäische Tanz- und Kunstszene.

Screening in Anwesenheit des Regisseurs und der künstlerischen Leiterin, mit anschließendem Publikumsgespräch.
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Filmreihe „THOSE WERE THE DAYS“

Dienstag 10. 05. 22. 20:00 Uhr
Y
OU MIGHT BE THE KILLER
USA 2018, R: Brett Simmons, D: Fran Kranz, Alysob Hannigan ua., 88 Min., OV m. Dtsch. UT
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=RwbOlxl7CCg

Sam ist Betreuer des Sommercamps ,,Clear Vista“ an einem einsam gelegenen See. Was kann da schon schief gehen? Eine ganze Menge wie der gut informierte Slasher-Fan bereits vermutet. Prompt taucht ein maskierter Killer auf und massakriert die Teamleiter. Doch Sam weiß, wo er Hilfe bekommt!
Seine beste Freundin Chuck ist schließlich Verkäuferin in einer gut sortierten Videothek und kennt sämtliche Klischees des Slasher-Genres. Sie beginnt, Sam Stück für Stück durch das blutige Camp-Inferno zu lotsen.


YOU MIGHT BE THE KILLER glänzt durch ein cleveres Drehbuch mit einigen faustdicken Überraschungen. Jason wäre stolz auf den Score, die Kamera und die liebevolle Hommage an die Mutter aller Sommercamp-am-See-Slasher. Natürlich gibt es bei diesem gefeierten Meta- Genrefeuerwerk auch Anspielungen auf Tanz der Teufel und andere Klassiker der frühen 1980er. Ein Liebesbrief an das Genre und Pflichtprogramm für Fans von Freitag, der 13.


Pressestimmen:
„Und auch die Auflösung macht Spaß, das zunächst so bekannt vorkommende Szenario nimmt eine originelle, schön absurde Wendung. Der Film zeigt, dass es sich manchmal doch lohnt, bekannte Geschichten etwas anders anzugehen.“ Oliver Armknecht, film-rezensionen.de

„Clever, witzig und vollkommen anders. YOU MIGHT BE THE KILLER ist der beste Beweis dafür, dass auch der in die Jahre gekommene Slasher unterhalten kann – wenn sich nur ambitionierte Filmleute trauen angestaubte Regeln zu brechen.“ Filmchecker

„Referenzreiche Horrorkomödie mit deftigem Humor, in der sich Kenntnis und Liebe zum Genre offenbaren.“ Filmdienst.de

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Dienstag 17. 05. 22. 21:00 Uhr (Filmbeginn nicht 20:00 Uhr!)
SUPER DARK TIMES

USA 2017, R: Kevin Phillips, D: Owen Campell, Elzabeth Cappuccion ua. 98 Min., OV m. Dtsch. UT
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=qG0af8nliCE

SUPER DARK TIMES von Kevin Phillips ist ein Coming-of-Age-Albtraum von beeindruckend emotionaler Wucht. Mit unglaublichem Gespür beleuchtet er die Schwelle zur Pubertät so exakt wie einst DONNIE DARKO. Wie es sich für einen retro-verträumten Blick auf die geliebten 90er Jahre gehört, sind die Highschool-Freunde mit Walkmans und BMX-Rädern ausgestattet, spielen Videospiele, schmachten den Mädchen hinterher und zünden sich die ersten Joints an.
Dabei atmet der vor Nostalgie berstende Thriller den Geist genredefinierender Meisterwerke wie STAND BY ME und STRANGER THINGS, gleichwohl er düsterer, erwachsener und kompromissloser daherkommt. Das brillante Debüt ist packendes, bewegendes und großes Kino das gesehen werden sollte!

Beste Freunde kann niemand trennen. Wo immer Zach auftaucht, da ist auch Josh nicht weit. Sie gehen auf die gleiche Schule und verbringen ihre Nachmittage zusammen in einem etikettenhaft sauberen Vorort. Langeweile pur. Und beide haben noch etwas gemeinsam: Die Faszination für die süße Allison, der sie irgendwie näherzukommen versuchen. Statt ihrer heimlichen Liebe aufzulauern, hängen sie mit Daryl und Charlie rum und es passiert zunächst mal wieder nichts Aufregendes. Doch es ändert sich für die vier alles, als sie im Zimmer von Joshs Bruder ein Samuraischwert finden. Es kommt zu einem tragischen Unfall und für die Teenager brechen superfinstere Zeiten an…

Pressestimmen:
„Der DONNIE DARKO unserer Generation.“ Bloody Disgusting

„Super gut. Ein intelligentes Spiegelbild von Rob Reiners STAND BY ME“ Screen Anarchy
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Dienstag 24. 05. 22. 20:00 Uhr
V
ICIOUS FUN
Kanada 2020, R: Cody Calahan, D: Evan Marsh, Julian Richings, Amner Goldfarb, David
Koechner ua., OF mit dtsch. UT, 103 min.
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=xo4uoI4QBQo

Horrormagazinschreiberling Joel gerät nach einer durchzechten Nacht in eine Selbshilfegruppe für Serienmörder. Jetzt heiß es: Bloß nicht auffallen!
1983, das Internet ist noch lange nicht erfunden und von einer Pandemie spricht auch noch keiner. Das heißt: Interessengruppen müssen sich tatsächlich noch persönlich zusammenfinden. Meistens freiwillig.
Ab und an kann es aber auch mal geschehen, dass man sich versehentlich in einem Raum mit Menschen wiederfindet, mit denen man dann doch nicht so ganz auf einer Wellenlänge ist. Der Horrorfilmjournalist Joel (Evan Marsh) will eigentlich nur der Affäre seiner insgeheim verehrten Mitbewohnerin nachspüren, findet sich aber nach einer durchzechten Nacht plötzlich in einer Selbsthilfegruppe wieder. Was an sich schlimmstenfalls unangenehm wäre, entpuppt sich jedoch als ziemlich bedrohliche Situation. Tatsächlich ist Joel in einer Gruppe von Serienkillern gelandet, die nicht
nur Redebedarf zu haben scheinen. Was nach dieser Erkenntnis folgt, umschreibt der Titel VICIOUS FUN selbst schon am besten.

Regisseur Cody Calahan und sein charismatischer Cast haben eine geradezu teuflische Freude daran, die Situation immer weiter zu eskalieren und mit irren Wendungen nur so um sich zu werfen.
Mit seiner, trotz erheblichen Blutzolls, beschwingten Atmosphäre und einer ebenso hochwertigen wie rasanten ‚pedal to the metal’-Inszenierung ist diese etwas andere Serienkiller-Komödie der perfekte Party-Film.

Pressestimmen:
„Cody Calahans „Vicious Fun“ transportiert die einzigartig coole 80’s Ästhetik in die Gegenwart und besticht durch wahnsinnig witzige Situationskomik, grandios geschriebene und gespielte Charaktere, saftige Gewaltspitzen und eine unterhaltsame Kurzweiligkeit, die einen beim Abspann fast traurig zurücklässt. Ein nostalgisch angehauchter Mordsspaß, nicht nur für klassische Horrorfans!“ Kino plus Kritik

„Blutig, spannend und spaßig. Ein richtiger Crowdpleaser!“ filmtoast.de
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Dienstag 31. 05. 22. 20:00 Uhr
SUMMER OF ‘84

Kanada 2018, R: François Simard, Anouk Whissell, Yoann-Karl Whissell , D: Graham Verchere , Judah Lewis , Caleb Emery, Cory Grüter-Andrew ua. 105 Min OV m. dtsch. UT
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=Lxj0mgS3fRg

Sommer 1984: Vier Freunde schlagen die Zeit zwischen Baumhaus, Bowlingbahn und BMX-Fahrten tot – bis ein Serienkiller seinen dunklen Schatten auf die sonst so perfekte Vorstadtidylle wirft. Hobby-Verschwörungstheoretiker Davey (Graham Verchere) verdächtigt schon bald seinen Nachbarn, den alleinstehenden Polizisten Wayne Mackey (Rich Sommer).
Um dem Schlächter von Cape May auf die Schliche zu kommen, verwandeln die Jungen ihr Geheimversteck in eine Einsatzzentrale. Und was zunächst als harmloses Detektivabenteuer beginnt, wird nach und nach zu einem gefährlichen Spiel auf Leben und Tod…

„Summer of 84“ ist der neuste Streich des Filmemacher-Kollektivs RKSS („Turbo Kid“) und eine liebevoll düstere Hommage an Kultfilme der 80er Jahre wie „Nightmare – Mörderische Träume“, „Die Goonies“ oder „Stand by Me“. Der atmosphärische Synth-
Soundtrack von Le Matos rundet den Retro-Horrortrip gekonnt ab.

Pressestimmen:
„Was zunächst als harmloses Abenteuer beginnt, wird immer bedrohlicher. Vor allem das Finale ist dann derart nervenzerfetzend und knallhart, dass es uns den Boden unter den Füßen wegzieht.“ Horrormagazin





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