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KINOPROGRAMM Juni 2022

Im Juni werden unter der Überschrift „New Dark Cinema“ Filme von 2016, bis 2022 zu sehen sein, die atmosphärisch dicht, düster, furchteinflößend und bemerkenswert fotografiert sind. – Welcome back to the Wild Side of Cinema!



Dienstag 07. 06. 22 20:00 Uhr
RIVALE

Deutschland / Ukraine 2021, R: Marcus Lenz, D: Yelizar Nazarenko, Jule Böwe, Udo Samel ua., 97 Min., Deutsche Fassung (teilweise OmU)
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=NFE3beZJn_g

Screening und anschließendes QnA, mit Regisseur, Produzentin und Hauptdarstellern.

Marcus Lenz verschränkt sensible Sozialstudie mit Coming-of-Age, Horror und Thriller zu einer einzigartigen, packenden, kunstvoll komponierten Filmerzählung, die präzise en passant gesellschaftliche Problemlagen erfahrbar macht. — Nach dem Tod seiner Großmutter gibt es in dem ukrainischen Dorf niemanden mehr, der sich um den 9-jährigen Roman kümmern kann. Seine Mutter Oksana arbeitet als illegale Pflegekraft in Deutschland. In einem Lieferwagen versteckt reist Roman ihr nach, aber Oksana ist nicht allein. Sie lebt mit dem Witwer der inzwischen verstorbenen Frau, Gert
Schwarz. Eine dramatische Dreiecksbeziehung beginnt, getrieben von Abhängigkeit, Liebe und Eifersucht.

Pressestimmen:
„Die großartigen Bilder von Kameramann Frank Amann erzeugen eine körperliche Intimität, der immer auch ein bedrohliches Belauern innewohnt.
– Sebastian Seidler, kino-zeit.de

„Der Film überrascht und gefällt mit seinen toll arrangierten surrealen Momenten. – Heike Angermaier, Blickpunkt Film


„Dieser mutige Film widersetzt sich allen Erwartungen. Rivale hat eine animalische Energie, ein Gesamtkunstwerk im besten Sinne.“ – BR, Moritz Holfelder)

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Dienstag 14. 06. 22. 20:00 Uhr
LUZIFER

Österreich 2021, R: Peter Brunner, D: Frank Rogowski, Susanne Jensen ua., 103 Min., Dtsch. Fassung
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=GWRFF-zhmqI

Inspiriert von der wahren Geschichte einer Teufelsaustreibung. Johannes, ein Kaspar-Hauser-artiger Mann mit dem Gemüt eines Kindes, lebt mit seinem Adler und seiner strenggläubigen Mutter abgeschieden in einer Almhütte. Der Alltag innerhalb dieser hermetischen Welt wird bestimmt von Gebeten und Ritualen. Doch zwischen Natur- und Schöpferverehrung schieben sich plötzlich moderne Fremdkörper und Störgeräusche: Die touristische Erschließung ihres Paradieses droht dasselbe zu
vergiften und den Teufel zu wecken.
Peter Brunners „Luzifer“ ist radikales, verstörendes Psycho- Kammerspiel vor atemberaubender Tiroler Alpen-Panorama, produziert von den Machern von „The
Lodge“ und „Ich seh Ich seh“ mit Franz Rogowski („Victoria“, „Undine“, „Freaks Out“) und Susanne Jensen („Gott will in Dunkel wohnen“)

Pressestimmen:

„LUZIFER atmet voll und ganz die Atmosphäre eines Horrorfilms, mit der dauernden Anwesenheit des Bösen, der Dunkelheit und dem anschwellenden Terror.“
– Matthias Pfeiffer, kino-zeit.de


„Eine Aushandlung und Befragung einer toxischen Lebensart, die einen bildgewaltigen Beitrag zu einem hochaktuellen Diskurs darstellt. LUZIFER spricht über uns alle, ist schwer, hat Mehrwert. Das ist Kunst.“
– Greta Kogler, kulturwoche.at

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Dienstag 21. 06. 22. 20:00 Uhr
THE DARK AND THE WICKED
USA 2020, R: Bryan Bertino, D: Marin Ireland, Michael Abott Jr., Xander Berkeley ua., 95 Min., OV m. dtsch. UT
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=xK9UwE_mInY

Ein beeindruckendes Gespür für intensiven Nervenkitzel hat Regisseur Bryan Bertino bereits mit dem Home-Invasion-Klassiker THE STRANGERS bewiesen. In seinem aktuellen Meisterwerk THE DARK AND THE WICKED dreht er die Spannungsschraube erneut bis zum Anschlag an und erschafft dabei einen der atmosphärischsten, unheimlichsten und beeindruckendsten Horrorfilme der letzten Jahre.
Koproduziert von den Machern von OLDBOY und u.a. mit Xander Berkeley (THE WALKING DEAD, CANDYMAN, TERMINATOR 2) und Marin Ireland (THE IRISHMAN) hervorragend besetzt, erinnert dieser nihilistische Albtraum an Genre-Highlights wie CONJURING – DIE HEIMSUCHUNG und HEREDITARY. Wenn der Teufel zu tanzen beginnt, erleben wir pures Genre-Kino und ,,diabolischen Horror“
(Variety).
Das Ende naht. Dessen sind sich die Geschwister Louise und Michael Straker bewusst, als sie ihrentodkranken Vater David zum wohl letzten Mal auf der elterlichen Farm im verlassenen Hinterland besuchen. Die beiden wollen ihrer psychisch labilen Mutter Virginia unter die Arme greifen. Aber schon bald nach ihrer Ankunft geschehen merkwürdige Dinge. Während die Mutter immer unberechenbarer wird, versuchen die Kinder die Nerven zu wahren. Ist es nur die erschütternde Gewissheit des Unausweichlichen oder lauert etwas unsagbar Böses in der Finsternis der Nacht?

Pressestimmen:
„Bertino bespielt geschickt die Klaviatur von Beunruhigung bis Verstörung bis Schrecken.“ – Harald Mühlbeyer, kino-zeit.de

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Dienstag 28. 06. 22. 20:00 Uhr
HOUNDS OF LOVE

Australien 2016, R: Ben Young, D: Emma Booth, Stepehn Curry, Ashleigh Cummings ua., 108 Min., OV m. Dtsch. UT
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=uWZFHEz37Jc

Perth, Australien. Während der 80er Jahre ist die Idylle der Vorstadt ungetrübt, selbst als mehrere junge Frauen spurlos verschwinden. Die 17-jährige Vicki ist das nächste Objekt der Begierde, das vom Serienkiller-Paar John und Evelyn White entführt wird. Je länger Vicki gefangen ist, desto mehr erkennt sie die Beziehungsstruktur ihrer Peiniger und ihre einzige Chance: Sie muss beide gegeneinander ausspielen. In der ausweglosen Enge des Hauses an Ketten gefesselt und den Misshandlungen ihrer Entführer gnadenlos ausgeliefert, setzt sie alles daran zu entkommen. Ein mörderisches Unterfangen beginnt, denn die Killer planen bereits ihren nächsten Beutezug …
Regisseur Ben Young nimmt sich der Grundideen von NATURAL BORN KILLERS und EDEN LAKE an und schockiert den Zuschauer mit HOUNDS OF LOVE ohne jede Vorwarnung. Als Resultat erlebt man von der ersten Sekunde an „perfekten True-Crime-Horror“ (Rolling Stone) und „den intensivsten und unheimlichsten Film des Jahres“ (The Guardian). Mit brachialem Soundtrack (u.a. mit Musik von JOY DIVISION, CAT STEVENS, THE MOODY BLUES und der ersten Band von NICK CAVE) unterlegt,
beobachtet Young seine Charaktere einfühlsam, hebelt die gängigen Konventionen aus und erfindet das Genre auf intelligente Art neu. Mit atemberaubenden Zeitlupen-Effekten und fragmentierten Close- Ups auch visuell beeindruckend, ist HOUNDS OF LOVE brutale Kost. Dabei verweigert er sich dem Opfer-Voyeurismus weitgehend und entwickelt sich zu einem atemlos-verstörenden Film über Macht, Freiheitsberaubung und Emanzipation. Ein unvergessliches Filmerlebnis.

Pressestimmen:
„Atmosphärisch inszenierter, psychologisch ausgefeilter und megaspannender Serienmörderfilm.“
(Filmstarts.de)



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